Sport tut gut. Der Psyche, dem Körper, der Gesundheit. Sport hilft beim Stressabbau und der aktiven Entspannung. Regelmäßige Bewegung stimuliert die Muskeln, schützt uns vor den verbreiteten Zivilisationskrankheiten, stärkt das Immun- und das Herz-Kreislaufsystem. Die Liste kann noch lange fortgesetzt werden. Jetzt geht es um konkrete Tipps, wie wir es schaffen, auch wirklich dranzubleiben um regelmässig Sport zu treiben.

Eigentlich wissen wir alle, dass Bewegung ganz vorne dabei ist, wenn es darum geht, unserer Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Bewegung ist neben Ernährung, Entspannung und Schlaf ein wesentlicher Parameter für unsere Gesundheit. Und somit für unsere Lebensqualität.

Und trotzdem nützen viele Menschen diese einfache Superwaffe nicht. 

Deswegen möchte ich dir 5 praktische Tipps an die Hand geben, mit denen es einfacher fällt, dranzubleiben. Damit Sport ein fixer Bestandteil deines Lebens wird.

Such dir einen Sport, der praktisch ist.

Der erste Tipp hat damit zu tun, die Hürden zu reduzieren um Sport zu treiben. Je mehr du dich zu einer Handlung aufraffen musst, desto unwahrscheinlicher ist es, dass du dranbleibst.

Deswegen sollte es einfach praktisch sein, wie sich der Sport an deinen Alltag anschmiegt. 

Mach es dir so einfach wie möglich.

Liegst du nach einem langen Arbeitstag erst mal auf der Couch, ist es wahrscheinlich schwieriger, dich dann nochmals aus den gemütlichen Polstern zu befreien um deine Trainingssachen anzuziehen.

In diesem konkreten Fall wäre es besser, wenn du direkt nach dem Büro deine Laufschuhe schnürst oder vielleicht sogar eine Teilstrecke deines Arbeitsweges nach Hause läufst. 

Es ist natürlich sehr individuell, denn jeder Arbeitsweg ist anders. Aber ich denke, du hast den Gedanken dahinter verstanden.

Oder leg dir am Vorabend bereits alles zurecht, damit du am Morgen einfach nur mehr in deine Walking- oder Laufschuhe steigen musst und dann noch eine schnelle Runde machst, bevor du deinen Arbeitsalltag startest.

Noch einfacher ist es, wenn du einen Weg, denn du sowieso hast, in eine Bewegungseinheit änderst.

Das einfachste Beispiel ist der Arbeitsweg.

Kannst du mit dem Rad zur Arbeit fahren? Oder einen großen Teil des Weges zu Fuß gehen? Auch wenn du keine Intervalleinheiten einbaust oder versuchst, deinen Puls zu steigern, tust du dir damit schon unglaublich viel Gutes!

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die vorhandene Infrastruktur zu checken. Ist da vielleicht ein Fitnessstudio gleich neben dem Büro, wo du vor der Arbeit noch eine halbe Stunde deinen Körper trainieren kannst? (Dort könntest du auch gleich duschen, wenn du mit dem Rad kommst! 🙂

Oder gibt es ein Yoga-Studio am Arbeitsweg oder in der Nähe deines Wohnortes? Ein Schwimmbad oder einen Volleyball-Verein?

Investiere kurz Zeit, um zu überlegen, was du ganz einfach in deinen Alltag einbauen kannst. Es ist entscheidend, die Hürde so klein wie möglich zu halten. 

Je praktischer, desto besser.

Such dir einen Sport, der dir Freude bereitet

Natürlich ist es extrem ausschlaggebend für dein Durchhaltevermögen, ob du dich auf deine Sporteinheit freust!

Deswegen überlege dir, was dir am meisten Freude bringen würde?

Hast du Lust auf ein Gemeinschaftserlebnis? Bist du ein Teammensch? Magst du Ballspiele? Dann wäre vielleicht ein Volleyball-Verein eine gute Entscheidung. Du freust dich dann vielleicht auf gemeinsame Erfolge, nette Gespräche und die mitreißende Gruppendynamik. Gruppensport wirst du aber nicht lange durchführen, wenn du gerne für dich alleine wärst. Auch wenn der Vereinsturnsaal so praktisch neben der Arbeit liegt.

Hast du im Job ständig mit anderen Menschen zu tun und brauchst einfach nur Zeit für dich ganz alleine. Dann eignet sich ein Sport, den du alleine ausführen kannst. Dann ist es vielleicht die Ruhe, die Zeit für dich ganz alleine und der Fluss der Gedanken, worauf du dich am meisten freust.

Möchtest du dich auspowern und deine körperliche Grenzen spüren oder sehnst du dich eher danach, zur Ruhe zu kommen?

Such einen Sport, der zu dir und deinen Wünschen passt. Es sollte etwas sein, das deinem Typ entspricht und worauf du dich freuen kannst. Das ist die beste Voraussetzung, damit Sport wirklich dauerhaft ein fixer Bestandteil deines Lebens wird.

Es ist natürlich auch entscheidend, warum du überhaupt Sport machen möchtest?

Sind es große Ziele wie Gesundheit, Gewichtsreduktion oder die dringliche ärztliche Empfehlung? Die Ergebnisse liegen dann manchmal noch weit weg. 

Wir können uns besser motivieren, wenn wir die Belohnungen viel früher finden und nicht an das große Ziel denken. Einfacher ist es, wenn wir die unmittelbare Freude an der Bewegung finden. Wir brauchen eine intrinsische Motivation, um dranzubleiben.

Wie ist es mit der Freude auf das geniale Gefühl unter der Dusche, nachdem du deinen ganzen Körper bewegt und gespürt hast?

Oder die Ruhe am Morgen, wenn du eine Runde laufen gehst oder walkst? Du beobachtet das Aufwachen der Stadt oder die Geräusche der Natur?

Oder kannst du dich auf die Zeit ganz für dich alleine freuen. Niemand will etwas von dir – die Zeit, die nur für dich und deine Gesundheit reserviert ist?

Oder du nützt die Zeit, um endlich die Podcasts in Ruhe anzuhören, zu denen du daheim irgendwie nie kommst.

Oder die frische Luft, die deinen ganzen Körper strömt.

Oder das Wissen, dass du deine Gedanken gut ordnen kannst, mental zur Ruhe kommst oder vorhandenen Ärger gut abreagieren kannst.

Nimm dir etwas Zeit, um das für dich herauszufinden. Damit bist du bestens gerüstet, um Sport nicht als Pflicht, sondern als Bereicherung zu sehen.

Such dir Verbündete

Ein ganz einfacher Tipp ist es, wenn du das Projekt nicht alleine stemmst, sondern gemeinsam mit anderen

Du möchtest endlich mehr Bewegung in dein Leben bringen und schaffst es irgendwie nicht?

Dann such dir jemanden in einer ähnlichen Situation.

Zu zweit habt ihr mehr Ideen, könnt euch verbindlich verabreden und motiviert euch gegenseitig.

Oder du schließt dich jemanden an, der Sport bereits nicht mehr missen möchte. 

Das Walken am Morgen lässt du wahrscheinlich nicht sausen, wenn du mit deiner Freundin verabredet bist. 

Dadurch gibt es nicht nur deinen Wunsch nach mehr Bewegung, sondern du hast auch eine Verbindlichkeit von außen aufgebaut, die dich unterstützt, dranzubleiben. 

Und für dein Sozialleben ist das natürlich auch eine schöne Lösung, wenn du Sport und Zeit mit deinen Freunden verbinden kannst.

Verabschiede dich vom Perfektionismus und bleibe realistisch

Better Done than Perfect. Besser wir tun etwas nicht ganz so perfekt, wie wir es uns vorgestellt haben, als gar nicht.

Bevor du also den Hut drauf wirst, weil du deinen ausgeklügelten Trainingsplan nicht so durchführen kannst, wie du dir das überlegt hast, mach es anders. 

Mach es dir leichter.

Das Phänomen kennen viele vom Jahresbeginn. Die vielen tollen Vorsätze von Abnehmen, gesunder Ernährung und dem regelmässigen Sport scheitern schnell, wenn der Plan unrealistisch, zu dicht und zu hoch gesteckt ist.

Die Idee ist dann von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Vielleicht kennst du das ja schon aus eigener Erfahrung?

Nimm dir lieber etwas vor, das einfach und unkompliziert umzusetzen ist und bleib dafür wirklich dran.

Beginn etwas langsamer mit wenigen und kürzeren Einheiten und steigere den Umfang dann ganz langsam.

Sobald du spürst, wie gut es dir tut, dich regelmässig zu bewegen, steigerst du deine Einheiten dann sowieso ganz von selbst.

Mach dir Sport zur Gewohnheit

Wenn du deinen Sport gefunden hast und dich auch auf die Einheiten freuen kannst, dann bleibe unbedingt dran!

Baue Bewegung in deinen Alltag ein und denke gar nicht darüber nach, ob du heute Zeit dafür hast oder nicht.

Für Sport sollte immer Zeit sein.

Dafür ist Bewegung viel zu wichtig für unsere Gesundheit!

Je regelmäßiger du Sport einplanst, desto leichter fällt es dir, dranzubleiben.

Wenn du beispielsweise jeden Sonntag morgen eine Runde mit dem Rad fährst, dann denkst du irgendwann gar nicht mehr darüber nach. Es ist zu einer Gewohnheit geworden, die dein gesamtes soziales Umfeld auch für selbstverständlich hält.

Mit einem regelmässigen Tagesablauf kannst du so deine Trainingseinheiten fix verplanen und so zur Gewohnheit machen.

Gewohnheiten zu etablieren ist ein einfacher Trick, um an einer Sache dranzubleiben. Das was wir tun, hinterfragen wir dann nicht mehr jedes mal aufs Neue. Denn sobald wir jedesmal neu darüber nachdenken müssen, ob und wann wir etwas planen, gibt es Fallen und den altbekannten Schweinehund.

Ist dein Wochenverlauf sehr unregelmäßig, kannst du deine Trainingseinheiten im Vorfeld wie wichtige Termine in die Woche zu planen. Behandle sie mit der höchsten Priorität. 

Unsere Gesundheit ist wichtiger als alle beruflichen Angelegenheiten. Deswegen behandle sie auch so.

Mit diesen 5 Tipps hast du vielleicht ein paar Impulse erhalten, um noch mehr Bewegung regelmässig in dein Leben zu bringen.

Also führ dir ein paar der vielen Vorteile von Bewegung nochmals vor Augen:

Stressabbau, Verbesserung der Sauerstoffversorgung, Stärkung des Immunsystems und des Herz-Kreislaufsystems, Schutz vor den häufigsten Zivilisationskrankheiten, besserer Schlaf, Muskelstimulierung, und einfach das großartige Gefühl nach einer Sporteinheit unter der Dusche!

Wir haben da quasi ein Wundermittel an der Hand. Dieses hilft uns, unserer Gesundheit länger aufrecht zu erhalten. Also greif zu! 🙂

Alles Liebe

Gerlinde

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